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Unsere Empfehlung:
Lassen Sie Ihren Impfstatus regelmäßig überprüfen. Die Erfahrung zeigt, daß Erwachsene damit sehr leichtfertig umgehen, bzw. der Meinung sind, Impfungen seien nur etwas für Kinder.
Weit gefehlt! Alle Impfungen, die Sie auch als Erwachsener haben sollten, müssen in der Regel alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

Zum Impftermin sollten Sie mindestens eine Wochen gesund sein und Ihren Impfausweis mitbringen.

Die meisten Impfungen sind sog. Totimpfstoffe (Ausnahme z.B. Masern-Mumps-Röteln-Windpocken). D.h. es handelt sich hierbei um die Hüllbestandteile abgetöteter Viren oder Bakterien. Da in der Hülle dieser Mikroorganismen die Strukturen sitzen, auf die unser Abwehrsystem reagiert, ist dies ausreichend. Ihr Körper bildet damit den notwendigen Schutz. Sie können also durch die Impfstoffe nicht mit der Krankheit infiziert werden!

Fast alle Impfungen bestehen aus einer Grundimunisierung, die aus drei Impfungen zum Zeitpunkt 0 + vier Wochen + ein Jahr durchgeführt werden muß. Wenn Sie diese Grundimunisierung einmal im Leben vollständig bekommen haben, brauchen Sie nur noch alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung. Sollten Sie länger als zehn Jahre gewartet haben, genügt auch die eine Auffrischimpfung. Sie müssen nicht wieder mit der Grundimunisierung beginnen.

Viele Impfungen können in Kombination verabreicht werden, sodaß z.B. für Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Kinderlähmung nur eine einzige Spritze alle 4 Impfstoffe enthält. Für Säuglinge sind zu diesen vier Impfstoffen sogar noch 2 weitere zugemischt (HiB und Hepatitis B).
Viele machen sich Sorgen, dass das zuviel auf einmal sei. Genau das Gegenteil ist der Fall aus zwei Gründen:

1. Die Menge des einzelnen Impfstoffes kann teils um 50% reduziert werden, da bei gleichzeitiger Stimmulation des Imunsystems mit mehreren Impfstoffen dessen Antwort geboostert (verstärtk) wird.

2. Pro Ampulle muß zur Haltbarmachung des Impfstoffes eine bestimmte Menge an Konservierungsstoffen zugesetzt werden. Diese Menge ist bezogen auf die Ampulle immer gleich groß, unabhängig davon wieviele Impfstoffe darin sind. Sie vermeiden also bei einer Mehrfachimpfung sehr viele Konservierungsstofffe, die vor allem Schuld sind an unerwünschten Nebenwirkungen der Impfungen.

Impfungen, die Sie unbedingt haben sollten sind:

Tetanus = Wundstarrkrampf
Diphtherie = eine lebensbedrohliche bakteriell-eitrige Infektion des Rachens und der Luftröhre
Pertussis = Keuchhusten 

Impfung für Gartler, Wanderer, Jäger, Freibader und alle, die gern in der Natur sind:

FSME = Frühsommermeningoenzephalitis = durch Zecken übertragene Hirnhaut-  und Hirnentzündung

Für alle, deren Partnerwahl noch nicht begonnen hat oder noch nicht endgültig abgeschlossen ist:

Hepatitis B = vor allem sexuell übertragbare Leberinfektion = Gelbsucht

Für Kinder bis einen Tag vor ihrem 18. Geburtstag:

Windpocken = eine einmalige Impfung
Menigokokken = innerhalb weniger Tage tödlich verlaufende Hirnhautentzündung, die durch Menigokokken-Bakterien verursacht wird.
HiB = Ein Bakterium, das bei unter 2-jährigen Hirnhautentzündung auslösen kann.
Kinderlähmung (Polio) = Seit einigen Jahren keine Schluckimpfung mehr sondern in einer Spritze zusammen mit fünf anderen Säuglingsimpfungen. 

Nicht nur für Kleinkinder:

MMR = Masern-Mumps-Röteln

Für alle 11-bis 17-jährigen Mädchen:

HPV = Human Papilloma Virus = Gardasil: die einzige Impfung gegen einen Krebs nämlich einen der häufigsten Krebse der Frau, den Gebärmutterhalskrebs.

 

Reiseimpfungen:

Kinderlähmung (Polio), Hepatitis A + B, Typhus, Gelbfieber, "Malaria" , Japanische Encephalitis, Tollwut,


 
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